Schneller zur Bikinifigur mit Vitamin D

Letzte Woche habe ich davon gesprochen, dass ich in meinen nächsten Beiträgen über „Zutaten“ und „Bedingungen“ schreiben möchte, die dazu beitragen können, Deinen Stoffwechsel auf die richtige Bahn, also in Richtung Fettverbrennung, zu bringen. Heute beginne ich mit Vitamin D.

 Vitamin D können wir noch selbst produzieren

Eigentlich ist es kein „normales“ Vitamin, sondern ein Hormon. Durch die Synthese des Sonnenlichts kann es in unserem Körper selbst produziert werden, im Unterschied zu den meisten anderen Vitaminen. (Warum leckt sich eine Katze das Fell, wenn sie in der Sonne gelegen hat? Sie nimmt das produzierte Vitamin D auf!) Die meisten wissen, dass Vitamin D gut für die Knochen und außerdem wichtig für eine gute Stimmungslage ist. Aber weißt Du auch, dass es den Erfolg beim Abnehmen erhöht?

Während einer Diät empfiehlt es sich besonders Vitamin D und Calcium einzunehmen.

Mehrere klinische Studien haben festgestellt, dass das Abnehmen durch zusätzliches Vitamin D unterstützt wird. Zusätzlich wurde hierbei den Probanden Calcium verabreicht. Zwei von ihnen möchte ich hier erwähnen: An der Universität von Canada beobachtete man bei der bei der Einnahme von Calcium und Vitamin D eine Abnahme der Körperfettmasse. Eine weitere Studie wurde über 2 Jahre an der Ben-Gurion-Universität des Negev in Israel durchgeführt. Diese wurde im bekannten American Journal of Clinical Nutrition veröffentlicht. Dort heißt es, dass die durchschnittliche Calcium-Zufuhr von 580 Milligramm pro Tag und ein erhöhter Blutspiegel von Vitamin D (30,2 Nanogramm/ml) statistisch zu durchschnittlich 5,3 kg mehr Gewichtsverlust führten im Vergleich zur Gruppe, die kein Calcium zu sich nahmen und einen geringen Vitamin D Spiegel aufwiesen.

Fachliteratur zu Vitamin D leicht verständlich

Ich selbst bin durch einen deutschen Wissenschaftler auf das Vitamin D aufmerksam geworden. Es ist Dr. Nicolai Worm, einer der bekanntesten deutschen Ernährungswissenschaftler, der sein Wissen sehr einfach verständlich, aber doch wissenschaftlich genau begründet an den Mann (und die Frau) bringt. Zum Thema Vitamin D habe ich einen Vortrag von ihm live erleben dürfen. Dort hat er vor Ärzten und Ernährungsberatern über die Risiken gesprochen, die ein Vitamin-D-Mangel mit sich bringt und wie dieser ausgeglichen werden kann. Ich kann nur jedem empfehlen, der sich über dieses Thema informieren möchte, das Buch „Heilkraft D – Wie das Sonnenvitamin vor Herzinfarkt, Krebs und anderen Krankheiten schützt“ von Dr. Nicolai Worm zu lesen. Es ist sehr informativ, leicht verständlich und doch wissenschaftlich begründet. Und vor allem nimmt Dr. Nicolai Worm kein Blatt vor den Mund, wenn es um Kritik an unserem Gesundheitswesen, unserer Politik und der Pharma- bzw. Lebensmittelindustrie geht. In meiner Ausbildung zur Ernährungsberaterin hat mir jedenfalls niemand nur ansatzweise beigebracht, was ich in diesem Buch lesen konnte.

Einige Fakten zum Vitamin D

Hier ein paar Fakten, die aus neueren Studien hervorgegangen sind:

  • Grenzwert, der nicht unterschritten werden sollte: 30 Nanogramm/ml
  • Optimal sind 30 bis 60 Nanogramm/ml
  • Die Unterversorgung in Deutschland liegt bei etwa 90 bis 95 % der Bevölkerung (bei Kindern fast 100%!)
  • Dunklere Haut braucht länger für die Bildung von Vitamin D durch das Sonnenlicht
  • In unseren Breitengraden ist die Vitamin D-Synthese von Oktober bis März auf Grund des Einfallswinkels der Sonne kaum bzw. gar nicht möglich.
  • Über unsere normale Nahrung ist es nicht möglich, den Vitamin D-Bedarf zu decken.

Allerdings werden diese Tatsachen leider von offiziellen Stellen lange ignoriert. Aber das kennt man ja auch aus anderen Bereichen.

Vitamin D-Spiegel testen

Mein Tipp: Wer wissen möchte wie hoch sein Vitamin-D-Spiegel ist, kann das beim Hausarzt feststellen lassen. (Das erstattet die gesetzliche Krankenkasse leider nicht und auch nicht alle privaten Krankenkassen.) Aber wer keine Lust auf volle Wartezimmer hat, kann sich ein Test-Set bestellen und den Test zu Hause bequem selbst durchführen. (Der Preis ist in etwa der gleiche wie beim Arzt.) Was tun bei zu niedrigem Vitamin D-Spiegel? Und dann sollte jeder selbst entscheiden, ob er etwas tun sollte oder nicht. Ich selbst habe mich entschieden, eine Nahrungsergänzung zu nehmen. Ich mag keine Sonnenstudios. Aber das ist eine Entscheidung, die jeder für sich selbst treffen muss. Worauf man bei Nahrungsergänzungen achten sollte, darüber schreibe ich in einem meiner nächsten Artikel. Und wer doch lieber ins Sonnenstudio geht – nur in Maßen und am besten mit fachkundiger Beratung!

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Petra Kollert

About The Author

Warum betreibe ich diesen Blog? Vor einigen Jahren gab es in meiner Familie gesundheitliche Probleme. Da ich das Übel bei der Wurzel packen wollte, fing ich an, mich mit gesunder Ernährung zu beschäftigen. Ich erkannte sehr schnell, dass viele Wehwehchen durch falsche Ernährungsgewohnheiten hervorgerufen werden und wollte mehr zu diesem Thema wissen. Ich absolvierte eine Ausbildung zum Ernährungsberater und konnte nun vielen Menschen (und natürlich mir selbst) helfen, sich wohler in ihrer Haut zu fühlen. Problem Nummer 1 ist dabei (Sie ahnen es!) das leidige Thema Abnehmen. Vor allem die Frauen (mögen es mir die Männer verzeihen) mögen diese „Speckrolle“ am Bauch überhaupt nicht. Sie möchten auch im Bikini und hautenger Kleidung schlank und schick aussehen. Für alle, die dem Bauchfett den Kampf ansagen und gern eine Bikinifigur haben wollen, ohne sich krank zu hungern, informiere ich auf diesem Blog über neue Trends zu diesem Thema.

7 Comments

  1. Hallo Petra,
    toller Artikel, da ich gerade auf einem Abnehmtrip nach meinem Urlaub bin, werde ich diese Kombination Vitamin D und Calzium sofort ausprobieren.
    Weiter so! Ich freue mich schon auf den nächsten Artikel.
    Grüße
    Claudia

  2. Dirk sagt:

    Vitamin D ist wirklich wichtig für den Körper. Es wird sogar zur Burnout-Prophylaxe und -Behandlung eingesetzt. Die Bestimmung des Vitamin D Pegels im Körper durch ein Labor ist durchaus sinnvoll. Erfahrungsgemäß ist dieser bei den meisten Menschen viel zu gering und nimmt über den Winter dazu noch kontinuierlich ab.
    Der Hausarzt kann auch Vitamin D in hoher Dosierung verschreiben, welches dann den Mangel deutlich besser ausgleicht. Das Mittel heißt ‚Dekristol‘.

    • Petra Kollert sagt:

      Hallo Dirk,
      danke für Deine zusätzliche Info. Du hast Recht, um einen Mangel auszugleichen bedarf es einer hohen Dosierung. Die Wissenschaftler sprechen von 1.000 bis 10.000 I.E. pro Tag. Aber nicht jeder Arzt verschreibt welches. Ich selber habe meinen Vitamin D-Spiegel auch vor einiger Zeit testen lassen. Wie zu erwarten, war er viel zu niedrig. Trotzdem bekam ich nur den Hinweis, dass ich mir ein Vtamin D-Präparat besorgen soll. Vielleicht müssen erst irgendwelche Symptome auftreten. Aber ist ist ja recht preiswert, so dass ich es mir eben selbst kaufe.
      Herzliche Grüße
      Petra

  3. Ute Liedigk sagt:

    Hallo Petra,
    so wie Du das in Deinem Artikel schreibst, kann man das auch wirklich verstehen. Calcium habe ich schon immer genommen, gerade auch vor den Urlaubsreisen, um einer Sonnenallergie vorzubeugen. Über die Kombination mit Vitamin D hatte ich allesdings noch nichts gehört. Werde das aber gleich mal testen. Vielen Dank für Deine tollen Tipps! Freu mich schon auf Deinen nächsten Artikel.
    Liebe Grüße
    Ute

  4. Tolle Infos auf diesem Blog! Viele Dinge waren
    mir bisher gar nicht bewusst.
    Ich freue mich über die Vielfalt der aufklärenden
    Details! Weiter so.

    Beste Grüsse

    Heiner Kämpken

  5. wc sitze sagt:

    Ich finde es wirklich klasse, dass Sie sich all diese Mühe machen und die Informationen aufbereitet für uns präsentieren. Danke dafür.
    Lg Danny

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