Urgetreide-Müsli

Was ist Urgetreide-Müsli? Klingt seltsam! Aber fangen wir beim Frühstück an:
Das Frühstück weglassen? Keine so gute Idee! Was wir eigentlich alle schon wissen, untersuchten Wissenschaftler an der Universität von Minnesota in Minneapolis. Ergebnis der durchgeführten Studie war, dass diejenigen, die regelmäßig frühstückten, weniger mit Gewichtszunahme zu kämpfen hatten als die Frühstücksmuffel. Dazu kommt, dass die Frühstückfans ein geringeres Risiko hatten, an Herz-Kreislauferkrankungen, dem metabolischen Syndrom oder Typ-2-Diabetes zu erkranken.
Wer morgens gar nichts isst, kann seinen Stoffwechsel nicht in Gang bringen und leidet einige Stunden später unter Heißhungerattacken. Die werden dann oft mit Zucker- oder Kalorienbomben bekämpft. Das führt dann eben oft zu Gewichtsproblemen und später oft zu bestimmten, mit Übergewicht einhergehenden Erkrankungen.

Was aber soll man nun früh morgens essen?

Nun, das ist wohl in erster Linie davon abhängig, was man mag. Als Kind musste ich meist ein Marmeladenbrot essen und dazu gab es einen Malzkaffee. Ab und zu versuchten es meine Eltern auch mit Haferflockenbrei, was auch nicht besser schmeckte. Das klingt heutzutage sicher etwas bescheiden, aber das ist auch schon ein paar Jahrzehnte her. Und es weckt bei mir nicht die besten Kindheitserinnerungen! Ich mag heute noch kein Marmeladenbrot!

Jeder sollte also etwas finden, was er persönlich mag, damit man auch wirklich regelmäßig und gern frühstückt.

Müsli – Ja oder nein?

Ein allgemein bekannter und bei vielen beliebter Frühstücksklassiker ist das Müsli. Und so bekannt das Müsli ist, so weit gehen auch die Meinungen darüber auseinander. Manche verdammen es als „Körnerfraß“, andere lieben es. Natürlich gibt es auch sehr gegensätzliche Meinungen, was den Einfluss von Müsli auf das Gewicht und die Bikinifigur hat.
Müsli hat natürlich einen relativ hohen Kohlenhydratgehalt. Low-Carb ist es natürlich nicht. Hauptbestandteil ist ja nun mal meistens Getreide. Ist es aber ein Vollkorngetreide, liefert es uns sehr wichtige Vitamine und Mineralstoffe. Die enthaltenen Ballaststoffe sättigen sehr lange und senken den Cholesterinspiegel. Und besser morgens Kohlenhydrate als abends.

Urgetreide – welche Sorten gibt es?

Es müssen nicht immer die altbekannten Haferflocken sein. In letzter Zeit hat man beinahe in Vergessenheit geratene Getreidesorten wiederentdeckt und jeder kann die Vorteile für sich nutzen. Diese Urgetreide (wie z.B. Kamut und Quinoa) sind die ältesten von Menschen kultivierten Getreidesorten.Urgetreide-Müsli

Das Kamut ist eine Kulturform des Weizens, ist aber etwa doppelt so groß wie das herkömmliche Weizenkorn. Es enthält 20 bis 30 Prozent mehr Eiweiß als gewöhnlicher Weizen und 30 bis 35 Prozent mehr Magnesium und Zink als andereVollkornarten. Das Urgetreide enthält auch besonders viel Selen, ein sehr wichtiges Spurenelement.
Quinoa stammt aus Südamerika. Die Inkas behaupteten, die Pflanze hätte magische Kräfte. Sie war ihnen heilig und wurde sogar als Medikament eingesetzt, meist gegen Halsschmerzen. Quinoa enthält neben anderen Mineralstoffen und Spurenelementen besonders viel Magnesium und Eisen. Außerdem ist reichlich hochwertiges pflanzliches Eiweiß enthalten. Quinoa enthält wenig Fett, das aber zu 50 Prozent aus ungesättigten Fettsäuren besteht. Und die sind nicht nur gut fürs Herz.urgetreide-muesli

Urgetreide-Müsli

Das sind nur zwei von verschiedenen Sorten Urgetreide, die man auch in Müslis finden kann. Ein besonders hochwertiges Urgetreide-Müsli habe ich bei der Firma mymuesli gefunden. In ihm wurden fast vergessene Urgetreide gemischt und mit heimischen Früchten wie säuerlichen Himbeeren und fruchtigen schwarzen Johannisbeeren kombiniert. Man kann dieses Urgetreide-Müsli bestellen, oder aber auch ein eigenes kreieren und sich nach eigenem Geschmack mixen lassen. Finde ich Klasse! mymuesli ging im April 2007 online und ist damit weltweit das erste Angebot für individuelles Müsli.

Und dass Müsli-Büchsen sogar noch für etwas Bewegung gut sind, kannst Du hier sehen:

Ich bin kein ausgesprochener Müsli-Fan, aber ich esse gern hin und wieder eins. Deshalb habe ich mal ein paar Mischungen probiert und bin wirklich begeistert.
Doch dazu mehr im nächsten Artikel!
Jetzt mixen!

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Petra Kollert

About The Author

Warum betreibe ich diesen Blog? Vor einigen Jahren gab es in meiner Familie gesundheitliche Probleme. Da ich das Übel bei der Wurzel packen wollte, fing ich an, mich mit gesunder Ernährung zu beschäftigen. Ich erkannte sehr schnell, dass viele Wehwehchen durch falsche Ernährungsgewohnheiten hervorgerufen werden und wollte mehr zu diesem Thema wissen. Ich absolvierte eine Ausbildung zum Ernährungsberater und konnte nun vielen Menschen (und natürlich mir selbst) helfen, sich wohler in ihrer Haut zu fühlen. Problem Nummer 1 ist dabei (Sie ahnen es!) das leidige Thema Abnehmen. Vor allem die Frauen (mögen es mir die Männer verzeihen) mögen diese „Speckrolle“ am Bauch überhaupt nicht. Sie möchten auch im Bikini und hautenger Kleidung schlank und schick aussehen. Für alle, die dem Bauchfett den Kampf ansagen und gern eine Bikinifigur haben wollen, ohne sich krank zu hungern, informiere ich auf diesem Blog über neue Trends zu diesem Thema.

2 Comments

  1. […] hatte ja schon in meinem letzten Artikel darüber geschrieben, dass Müslis als Hauptbestandteil nun mal meistens Getreide enthalten und […]

  2. Paolina sagt:

    Die Urgetreide-Mischung von mymuesli ist richtig lecker!
    Man ist den halben Tag satt und das schmeckt auch richtig gut.
    Super mit frischen Apfelstücken!
    LG

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