Mit Fett gegen Bauchfett?

Jahrelang wurde uns gesagt, dass man nur weniger Fett zu sich nehmen braucht und schon schmilzt unser Bauchfett und wir bekommen eine super Bikinifigur.
Das Fett war der Übeltäter Nummer 1. Aber irgendwie hat das nicht funktioniert. Die Zahl der Übergewichtigen hat weiter zugenommen. Ernährungsbedingte Krankheiten wie Diabetes Typ 2, Bluthochdruck, Herz-Kreislaufprobleme etc. ebenfalls.
Aber immer noch hält sich hartnäckig die Meinung (selbst bei einigen Ernährungsberatern, Ärzten und anderen Leuten vom Fach), Fett sei generell schlecht für unsere Figur und unsere Gesundheit.

Ohne Fett keine (gesunde) Bikinifigur

Fett ist lebensnotwendig für uns! Ohne Fett funktioniert unser Stoffwechsel nicht (also können wir auch kein Fett verbrennen), unsere Nerven liegen im wahrsten Sinne des Wortes blank, wir können so wichtige Vitamine wie A, D und E nicht verwerten und, und, und…
Außerdem: Wie schmeckt denn unser Essen ohne Fett? Fade! Fett ist eben auch ein Geschmacks- und Aromaträger.

Wie viel Fett darf ich essen?

Natürlich heißt das jetzt nicht, dass Fett in riesigen Mengen auf den Teller gehört. Auch hier gilt: die Menge macht’s und natürlich auch die Sorte. Nach den Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Ernährung sollte der Fettanteil bei unserer Gesamt-energieaufnahme (Kalorienzufuhr) nicht mehr als 30 % betragen. Oder: 1 Gramm Fett je Kilogramm Körpergewicht als grober Richtwert. Babys dürfen allerdings für den Gehirnaufbau 35 bis 40 % Fettanteil bekommen – eine fettreduzierte Ernährung ist deshalb für Babys nicht geeignet.

Butter oder Margarine?

Nur keine Butter! So hieß es jahrelang. Tierisches Fett mit gesättigten Fettsäuren – das sollte man unbedingt vermeiden. Also wurde empfohlen, auf Margarine auszuweichen. Diese enthält hauptsächlich einfach ungesättigte Fette.
Das Ergebnis war alles andere als befriedigend. Der übermäßige Konsum dieser Fette verschlechtert den Gesundheitszustand sogar. Bei der Margarineherstellung wird flüssiges Pflanzenöl (z. B. Sonnenblumenöl) mit gehärteten Fetten erst hart und streichfähig gemacht.

Wissenschaftler weisen darauf hin, dass gerade durch das Härten pflanzlicher Öle die gefürchteten gesättigten Fettsäuren entstehen – es spielt also gar keine Rolle, wenn als Ausgangsprodukt ungesättigte Fette verwendet werden!

Kleine Anmerkung von mir: Als Alternative nicht die Halbfettmargarine wählen, sondern lieber Butter!

Krebsrisiko Margarine?

Dr. Bruce West von der unabhängigen Gesundheitsorganisation „Health Alert“ geht sogar so weit, Margarine als „flüssiges Plastik“ zu bezeichnen, dessen Verzehr „jede Zelle im Körper negativ beeinflusst“. Besonders ungünstig wirken sich die Fette in der Margarine beim Erhitzen aus. Es entstehen zahlreiche radikale Moleküle, die die Arterienwände schädigen oder Krebs hervorrufen können. Verglichen damit ist Butter hitzestabil und deshalb zum Kochen viel besser geeignet als Margarine.

 

 

Uralt dieser Film, aber wieder aktuell: Zurück zur Natur und weg von der Chemie:

Das Fett in pflanzlichen Ölen

Bei den pflanzlichen Ölen gibt es ebenfalls gravierende Unterschiede. Während Sonnenblumenöl nicht zu empfehlen ist (wegen das hohen Anteils an Omega-6-Fettsäuren und der Hitzeunbeständigkeit), eignet sich Rapsöl sehr gut zum Kochen.
Und was ist mit Olivenöl? Es enthält viel Omega-3-Fettsäuren, ist sehr zu empfehlen, aber am Besten kalt genießen!

Jeder hat schon einmal von Omega-3-Fettsäuren gehört. Doch was verbirgt sich genau dahinter, warum sind sie wichtig für eine gesunde Bikinifigur und wo sind sie enthalten?
Dazu im nächsten Artikel mehr.

Fazit

Wer auf Fett verzichtet um das Bauchfett schmelzen zu lassen, ist auf dem Holzweg. In Maßen und nicht in Massen genossen, ist es lebensnotwendig und wird dringend für einen gut funktionierenden Stoffechsel benötigt. Aber man sollte darauf achten, dass es die gesunden Fette sind, dann klappt es auch mit der Bikinifigur.

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Petra Kollert

About The Author

Warum betreibe ich diesen Blog? Vor einigen Jahren gab es in meiner Familie gesundheitliche Probleme. Da ich das Übel bei der Wurzel packen wollte, fing ich an, mich mit gesunder Ernährung zu beschäftigen. Ich erkannte sehr schnell, dass viele Wehwehchen durch falsche Ernährungsgewohnheiten hervorgerufen werden und wollte mehr zu diesem Thema wissen. Ich absolvierte eine Ausbildung zum Ernährungsberater und konnte nun vielen Menschen (und natürlich mir selbst) helfen, sich wohler in ihrer Haut zu fühlen. Problem Nummer 1 ist dabei (Sie ahnen es!) das leidige Thema Abnehmen. Vor allem die Frauen (mögen es mir die Männer verzeihen) mögen diese „Speckrolle“ am Bauch überhaupt nicht. Sie möchten auch im Bikini und hautenger Kleidung schlank und schick aussehen. Für alle, die dem Bauchfett den Kampf ansagen und gern eine Bikinifigur haben wollen, ohne sich krank zu hungern, informiere ich auf diesem Blog über neue Trends zu diesem Thema.

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