Der alljährliche Kampf gegen Bauchfett und für die Bikinifigur

Sobald die ersten warmen Sonnenstrahlen im Frühling zum Vorschein kommen und für gute Laune sorgen, machen sich vor allem viele Frauen Gedanken über die anstehende Badesaison, ihr Bauchfett und die Bikinifigur. Konnte man in der kalten Jahreszeit das eine oder andere Speckröllchen, das man sich dank weihnachtlichem Gänsebraten und winterlichem Lebkuchen angefuttert hat, noch unter dicken Pullovern und Mänteln verstecken, ist es nun an der Zeit etwas für die Bikinifigur und gegen den Winterspeck zu tun.

Niedriger glykämischer Index gegen Bauchfett

Da es scheinbar alle Jahre wieder neue Empfehlungen in Sachen Ernährung gibt, ist es gar nicht so einfach für sich zu entscheiden, was nun gesund ist und was nicht. Waren es vor einigen Jahren vor allem Kohlenhydrate, die z.B. in Pasta, Brot und Kartoffeln reichlich vorhanden sind, an denen man sich satt essen sollte, um endlich die überflüssigen Pfunde zu verlieren, setzen viele moderne Diäten eher auf Proteine, da diese meistens einen niedrigen glykämischen Index, oder GI, haben. Der GI zeigt, wie stark sich ein Lebensmittel auf den Blutzuckerspiegel auswirkt, wobei ein hoher GI zu einem erhöhten Blutzuckerspiegel führt, der genauso rapide sinkt, wie er angestiegen ist und so ein erneutes Hungergefühl auslöst. Man ißt also mehr. Um diesen Teufelskreis zu durchbrechen, heißt es für die Bikinifigur: Viel frisches Gemüse, gesunde Proteine wie Fisch und mageres Geflügel, und wenn es denn Brot oder Pasta sein muss, dann am besten die Vollkornvariante, da diese einen niedrigeren GI ¬hat.

Hoher glykämischer Index gegen die Bikinifigur

Lebensmittel mit einem hohen GI beeinflussen außerdem die Ausschüttung von Insulin im Körper, was wiederum die Einspeicherung von Fetten und Kohlenhydraten anregt. Sowohl für die Bikinifigur als auch für die Gesundheit spielt es allerdings nicht nur eine Rolle, wie viel Fett man oder frau einlagert, sondern vor allem auch wo! Bauchfett, das sich unter der Haut als zusätzliche Schicht anlagert, ist vor allem ein kosmetisches Problem. Selbst wenn die darunter liegende Bauchmuskulatur durch Sit-ups und Pilates gestrafft und trainiert ist, so bleibt das gewünschte “Sixpack” dennoch unter einer Fettschicht verborgen und der Bauch sieht rund und mehr nach „Wohlstandsplauze“ aus.

Bauchfett: Fett ist nicht gleich Fett

Ein dicker Bauch ist nicht nur unschön, sondern oft auch ungesund. Bauchfett, das sich im Inneren des Bauchraums anlagert, steht laut neuesten medizinischen Studien im direkten Zusammenhang mit Herz-Kreislauferkrankungen. Und diese Erkrankungen können auch direkt oder langwierig zu ernsthaten gesundheitsproblemen bis hin zum Tod führen. Selbst schlanke Menschen mit perfekter Bikinifigur können dieses sogenannte “innere Bauchfett” anlagern, ohne dass man es ihnen ansehen würde. Die Liste der möglichen Leiden, die mit dieser Art von Bauchfett in Verbindung stehen, ist lang. So steigt das Risiko an Diabetes, Alzheimer oder sogar Krebs zu erkranken mit jedem zusätzlichen Gramm Bauchfett. Wir wollen an dieser Stelle jedoch keine unbegründeten Ängste schüren und können (und wollen) auch keine ärztliche Beratung ersetzen. Wichtig ist in jedem Fall: Eine gesunde Ernährung, die auf Lebensmittel mit niedrigem GI basiert, ist deshalb also auch trotz Bikinifigur wichtig.

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Petra Kollert

About The Author

Warum betreibe ich diesen Blog? Vor einigen Jahren gab es in meiner Familie gesundheitliche Probleme. Da ich das Übel bei der Wurzel packen wollte, fing ich an, mich mit gesunder Ernährung zu beschäftigen. Ich erkannte sehr schnell, dass viele Wehwehchen durch falsche Ernährungsgewohnheiten hervorgerufen werden und wollte mehr zu diesem Thema wissen. Ich absolvierte eine Ausbildung zum Ernährungsberater und konnte nun vielen Menschen (und natürlich mir selbst) helfen, sich wohler in ihrer Haut zu fühlen. Problem Nummer 1 ist dabei (Sie ahnen es!) das leidige Thema Abnehmen. Vor allem die Frauen (mögen es mir die Männer verzeihen) mögen diese „Speckrolle“ am Bauch überhaupt nicht. Sie möchten auch im Bikini und hautenger Kleidung schlank und schick aussehen. Für alle, die dem Bauchfett den Kampf ansagen und gern eine Bikinifigur haben wollen, ohne sich krank zu hungern, informiere ich auf diesem Blog über neue Trends zu diesem Thema.

2 Comments

  1. Gerhard sagt:

    Hallo Petra,

    finden diesen Beitrag total informativ.

    Gerade weil nun wieder die leckere Weihnachtszeit kommt, und ruck zuck paar Kilos mehr drauf sind, wo man sich spätestens im Januar wieder ärgert bzw. es dann auch schwer ist, diese angefutterten Speckröllchen wieder zu verlieren.

    Aber wenn man ein bisschen den Genuß bewusster genießt, muss es soweit gar nicht kommen.

    LG
    Gerhard

  2. Hallo
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    und finde Sie hervorragend geschrieben.
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