Bauchfett – nur unschön oder auch gefährlich?

Warum wünschen wir uns eine Bikinifigur? Was für eine Frage! Natürlich weil wir attraktiv und anziehend aussehen wollen. Aber auch, weil man sich gesünder und leistungsfähiger fühlt? Ich denke, das sollte eigentlich auch der Hauptgrund sein, etwas gegen unser Bauchfett zu tun.
Aber egal warum wir etwas tun, Hauptsache wir tun es!
Wie kann man selbst sein Bauchfett messen? Und was passiert, wenn es zu viel ist?

Wie gefährlich ist Bauchfett?

Ich möchte heute ein bisschen über die gesundheitlichen Aspekte des Bauchfetts sprechen.
Eine schlanke Taille ist nicht nur sehr schön anzusehen, sondern hat auch enormen Einfluss auf unsere Gesundheit und sogar auf unsere Lebenserwartung!
Zu viel Fett am Bauch kann viele Krankheiten begünstigen.
Es sitzt ja meist nicht nur außen um den Bauch herum, sondern auch im Inneren. Dort kann es großen Schaden anrichten, weil es besonders viele Stoffe produziert, die wie ständige Entzündungen wirken. Folge davon sind ein erhöhtes Risiko z.B. für Diabetes Typ 2, Herzkrankheiten, Bluthochdruck und vielen anderen Zivilisationskrankheiten.
Wenn sich das Fett an den inneren Organen (wie z.B. am Herz, der Leber und der Bauchspeicheldrüse) anlegt, können diese nicht mehr normal funktionieren.
Die Folge davon ist: Die Lebenserwartung wird deutlich reduziert.

Wieviel ist nun zuviel Bauchfett?

Körpermaßband

Wie kann man nun feststellen, ob man zuviel Bauchfett hat? Ganz einfach – messen, und zwar den Bauchumfang mit einem Bandmaß. Da kann man das normale Bandmaß benutzen, das es in (fast) jedem Haushalt gibt. Ein bisschen praktischer ist aber ein spezielles Bandmaß zum Messen von Umfängen.


(Leider ist das Video nur in Englisch, aber ich denke, man kann trotzdem sehen wie einfach das Messen mit diesem Bandmaß ist.)

Die International Diabetes Federation sagt, dass ein Bauchumfang von 80 Zentimetern bei Frauen und 94 Zentimetern bei Männern bedenklich ist. Darüber erhöht sich das Risiko, an Diabetes und Herzinfarkt zu erkranken um das zwei- bis dreifache! Wenn der Umfang 88 Zentimeter bei Frauen und 102 Zentimeter bei Männern überschreitet, sollte man sich unbedingt vom Hausarzt untersuchen lassen.
Diese Werte gelten übrigens unabhängig vom BMI und der Körpergröße!

Wie misst man richtig?

Messt am besten morgens, noch vor dem Frühstück, natürlich ohne Bekleidung und am besten vor dem Spiegel.
Aufrecht hinstellen und den Oberkörper frei machen.
Legt das Maßband in der Mitte zwischen dem unteren Rippenbogen und dem oberen Beckenknochen um den Bauch (also ungefähr da, wo der Bauchnabel ist). Merkt Euch die Stelle, damit Ihr die Messungen vergleichen können. Das Maßband nicht zu locker, aber auch nicht zu fest (es sollte nicht einschneiden!) halten.
Wichtig: Haltet die Luft nicht an und zieht den Bauch nicht ein.

Wenn Ihr es etwas genauer machen wollt, führt jeweils drei Messungen durch:
Messung 1:   Bauch ganz einziehen und messen
Messung 2:   Bauch ganz herausstrecken und messen.
Messung 3:   Bauch entspannen und messen.

Die 3. Messung ergibt den Wert, den man mit den Richtwerten vergleicht.
Aus den Werten der 1. und 2. Messung bildet man die Differenz. Wird diese im Laufe der Zeit größer, ist das oft ein Hinweis darauf, dass Bauchfett geschmolzen ist.
Die Messungen ungefähr einmal pro Woche durchführen und die Ergebnisse aufschreiben, damit man über einen längeren Zeitraum eine Entwicklung beobachten kann.

Es gibt noch eine Methode, die für den Otto-Normalverbraucher zu Hause geeignet ist: die Kalipermethode. Dabei wird mit einer „Fettzange“ die Hautfaltendicke gemessen. Das ist jedoch nicht ganz so einfach, wie der Umgang mit dem Maßband. Aber auch das kann man getrost versuchen, da es ungefährlich, preiswert und in etwa so zuverlässig ist wie die Maßband-Messung ist.

Fazit:

Weniger Bauchfett bedeutet nicht nur eine tolle Bikinifigur zu haben, sondern vor allem mehr Gesundheit und Wohlbefinden!
Über meine Erfahrungen auf dem Weg zur Bikinifigur berichte in den folgenden Artikeln auf diesem Blog.

Opt In Image
Hier die Erstausgabe meines Newsletters bestellen und Report gratis erhalten
Wie auch Sie mit einfachen Tricks gesund abnehmen können!

3 gute Gründe, um den Report jetzt sofort herunterzuladen!

> Es ist absolut kostenlos

> Es ist absolut unverbindlich und ohne Verpflichtung

> Sie erhalten meinen Newsletter mit wertvollen Tipps

Der Schutz Ihrer Privatsphäre hat für mich oberste Priorität! Ihre Daten sind sicher und werden niemals von mir an Dritte weitergegeben. Sie können sich jederzeit mit nur einem Mausklick wieder aus meinem Newsletter austragen!

GD Star Rating
loading...
Bauchfett – nur unschön oder auch gefährlich?, 4.5 out of 5 based on 2 ratings
Petra Kollert

About The Author

Warum betreibe ich diesen Blog? Vor einigen Jahren gab es in meiner Familie gesundheitliche Probleme. Da ich das Übel bei der Wurzel packen wollte, fing ich an, mich mit gesunder Ernährung zu beschäftigen. Ich erkannte sehr schnell, dass viele Wehwehchen durch falsche Ernährungsgewohnheiten hervorgerufen werden und wollte mehr zu diesem Thema wissen. Ich absolvierte eine Ausbildung zum Ernährungsberater und konnte nun vielen Menschen (und natürlich mir selbst) helfen, sich wohler in ihrer Haut zu fühlen. Problem Nummer 1 ist dabei (Sie ahnen es!) das leidige Thema Abnehmen. Vor allem die Frauen (mögen es mir die Männer verzeihen) mögen diese „Speckrolle“ am Bauch überhaupt nicht. Sie möchten auch im Bikini und hautenger Kleidung schlank und schick aussehen. Für alle, die dem Bauchfett den Kampf ansagen und gern eine Bikinifigur haben wollen, ohne sich krank zu hungern, informiere ich auf diesem Blog über neue Trends zu diesem Thema.