Bärlauch – gut für die Bikinifigur

Wenn der Frühling endlich da ist, kommt auch er wieder zum Vorschein – der Bärlauch. Es dauert nur ein paar Tage und seine Blätter bedecken riesige Flächen am Waldboden. Aber auch im eigenen Garten kann man das Vergnügen haben und ihm quasi beim Wachsen zusehen. Dazu später aber mehr.
In den letzten Jahren hat der Beliebtheitsgrad von Bärlauch stark zugenommen. Ich finde, ganz zu Recht. Es ist eine kleine Pflanze mit vielen positiven Wirkungen, die man unbedingt nutzen sollte.

Wo findet man Bärlauch?

Bärlauch findet man oft in schattigen Laubwäldern. Er ist mehrjährig, das heißt, wenn man einmal eine schöne Stelle gefunden hat, kann man jedes Jahr dort wieder sammeln. Allerdings sollte man ein paar Dinge beachten:

– Der Bärlauch ähnelt dem Maiglöckchen, und das ist bekanntermaßen giftig! Aber hier hilft eindeutig die Nase weiter – Bärlauchblätter riechen stark nach Knoblauch und sind auf der Unterseite stumpf, Maiglöckchenblätter haben nicht diesen Geruch und sind auf der Unterseite glänzend. Es gibt noch ein paar andere Unterschiede, aber diese beiden sind wohl am besten zu erkennen.
– Wer sich trotzdem nicht sicher ist, sollte auf das Angebot auf oder in Märkten zurückgreifen.
– Wenn man im Wald eine schöne Stelle gefunden hat, bitte nicht alles wie mit einer Sichel abernten, sondern nur soviel wie man wirklich selbst gerade verbrauchen möchte. Sonst gibt es dort bald keinen Bärlauch mehr!
– Geerntet wird Bärlauch vorwiegend im April und Mai, am besten vor der Blüte. Dann sind die Blätter noch zart und frisch.

Welche Wirkungen hat Bärlauch?

Bärlauch hat ähnliche Inhaltsstoffe wie Knoblauch, aber übertrifft diesen in der Wirkung! Er riecht zwar wie Knoblauch, aber das wirkt sich nach dem Verzehr nicht so aus! Man muss also keine Angst haben, wenn am Folgetag ein wichtiges Meeting oder ein Date anstehen! Er wirkt gegen Bluthochdruck, hohen Cholesterinspiegel, stärkt das Immunsystem, fördert die Verdauung, verhindert Arteriosklerose und wirkt wegen des enthaltenen Allicins antibiotisch. Bärlauch ist reich an Eisen und Vitamin C. Bärlauch fördert die Verdauung, verhindert Arteriosklerose. (Wegen seiner blutdrucksenkenden Wirkung sollten Menschen mit extrem niedrigen Blutdruck nicht sehr große Mengen auf einmal essen.)

Wie verwendet man Bärlauch?

Viele verwenden nur die Blätter. Aber man kann auch die Blüten, den Samen und die Zwiebeln verwenden. Die frischen Zwiebeln und Blätter lassen sich genau wie Schnittlauch oder Knoblauch verwenden und man kann sie einige Tage im Gemüsefach des Kühlschranks aufbewahren. Als Vorrat für die „bärlauchlose Saison“ kann man die kleingeschnittenen Blätter einfrieren. Es gibt jede Menge Rezepte, von Salaten, über pikanten Brotaufstrich bis zu Suppen und Verwendung in Hauptmahlzeiten.
Bärlauch eignet sich hervorragend für die Zubereitung leckerer kalorienarmer Speisen. Zum Beispiel kann man für einen Bärlauch-Quark klein geschnittenen Bärlauch mit Magerquark und etwas Milch vermengen und einfach mit ein wenig Salz und Pfeffer würzen. Das schmeckt super aufs Brot, als Dip zu Gemüse oder einfach so!
Aber Vorsicht beim Kochen: Dabei verliert Bärlauch schnell an Aroma. Am besten nur kurz mitgaren. Trocknen sollte man Bärlauch nicht, denn dann gehen seine Wirkstoffe verloren.

Praktischer Bärlauch-Vorrat

Statt Bärlauch einzufrieren, kann man auch folgende Paste ganz einfach herstellen. Ich habe sie am Wochenende ausprobiert und ich kann sie nur empfehlen!

120 g Bärlauch leicht abspülen, trockentupfen oder schleudern und grob hacken. Dann mit dem Pürierstab oder Mixer unter Zugabe von 15 g Salz und 100 ml Pflanzenöl zu einer gleichmäßigen Masse verarbeiten. Ich habe es einmal mit Rapsöl und einmal mit einem guten Olivenöl probiert. (Mir schmeckt beides!)

Das Ganze in kleine Gläser füllen und im Kühlschrank aufbewahren. Es soll bis zu einem Jahr haltbar sein (habe ich noch nicht so lange getestet) und ist eine super praktische Möglichkeit zum Würzen aller möglichen Speisen und auch eine Basis für frisches Pesto. Der Geschmack ist sehr intensiv, also bitte sparsam verwenden!

Bärlauch im Garten

Bärlauch - gut für die Bikinifigur

Bärlauch in meinem Garten

Wer einen Garten hat und dort gern selbst Bärlauch ernten möchte, sollte folgende Dinge beachten:
– Bärlauch liebt Schatten, deshalb am besten unter Sträuchern säen oder pflanzen
– Da er im Sommer wieder „verschwunden“ ist, kann man dort andere Pflanzen ansiedeln (z.B. Waldmeister, Farne, Leberblümchen etc.)
– Düngen ist nicht notwendig, aber dicke Laubschicht im Herbst ist von Vorteil
– Im Herbst kann man Zwiebeln ausgraben, wenn zu viel auf einer Stelle steht. Diese Zwiebeln kann man dann woanders einpflanzen (10 Zentimeter Abstand und 5 Zentimeter tief ist optimal) oder eben in der Küche verwenden.
– Man kann auch Samen verwenden. Den sollte man auch im Herbst ca. 2 Zentimeter tief aussäen.

So, das waren ein paar ganz wenige Informationen rund um das interessante Zwiebelgewächs Bärlauch. Ich finde, es lohnt sich unbedingt, sich damit etwas intensiver zu beschäftigen und vor allem viele Rezepte auszuprobieren. Habe ich Sie neugierig gemacht? Dann lesen Sie mehr darüber in einer meiner Empfehlungen:

                             

Opt In Image
Hier die Erstausgabe meines Newsletters bestellen und Report gratis erhalten
Wie auch Sie mit einfachen Tricks gesund abnehmen können!

3 gute Gründe, um den Report jetzt sofort herunterzuladen!

> Es ist absolut kostenlos

> Es ist absolut unverbindlich und ohne Verpflichtung

> Sie erhalten meinen Newsletter mit wertvollen Tipps

Der Schutz Ihrer Privatsphäre hat für mich oberste Priorität! Ihre Daten sind sicher und werden niemals von mir an Dritte weitergegeben. Sie können sich jederzeit mit nur einem Mausklick wieder aus meinem Newsletter austragen!

GD Star Rating
loading...
Bärlauch - gut für die Bikinifigur, 5.0 out of 5 based on 4 ratings
Petra Kollert

About The Author

Warum betreibe ich diesen Blog? Vor einigen Jahren gab es in meiner Familie gesundheitliche Probleme. Da ich das Übel bei der Wurzel packen wollte, fing ich an, mich mit gesunder Ernährung zu beschäftigen. Ich erkannte sehr schnell, dass viele Wehwehchen durch falsche Ernährungsgewohnheiten hervorgerufen werden und wollte mehr zu diesem Thema wissen. Ich absolvierte eine Ausbildung zum Ernährungsberater und konnte nun vielen Menschen (und natürlich mir selbst) helfen, sich wohler in ihrer Haut zu fühlen. Problem Nummer 1 ist dabei (Sie ahnen es!) das leidige Thema Abnehmen. Vor allem die Frauen (mögen es mir die Männer verzeihen) mögen diese „Speckrolle“ am Bauch überhaupt nicht. Sie möchten auch im Bikini und hautenger Kleidung schlank und schick aussehen. Für alle, die dem Bauchfett den Kampf ansagen und gern eine Bikinifigur haben wollen, ohne sich krank zu hungern, informiere ich auf diesem Blog über neue Trends zu diesem Thema.

Keine Kommentare

Hinterlasse einen Kommentar